Gestern District 9 gesehen. Der für mich beste Science Fiction Film seit Ewigkeiten. Aufgezogen im Stil einer Dokureportage, mit gänzlich unbekannten Schauspielern und einer Story, die sich endlich mal komplett vom Hollywood-Brechreizheldenschema abhebt. Erfrischend, überraschend, teilweise schockierend (der Film ist nichts für Leute, die sich an abgetrennten Körperteilen und explodierenden Köpfen stören) und immer enorm unterhaltsam. Besonders gelungen ist die wirklich glaubwürdige Verschmelzung von realem Film und computeranimierten Darstellern. Großartiger Film, der sich nur schwer mit anderen SciFi Filmen vergleichen aber mit den besten messen lässt.
schöner film mit tollen ansätzen, leider teilweise unfreiwillig komisch, erinnert mich irgendwie an stromberg oder the office.
anonymous weeny 14.09.2009, 13:00 Uhr
meine |irony| tags hats sauber als html interpretiert.
sorry dafür
florrz (Score: 282) 13.09.2009, 15:24 Uhr
Der Film ist total rassistisch.
DIe Nigerianer so als toughe Geschäftsleute darzustellen und dann wieder so abergläubig. Tsts.
Im ernst. Waren die Schauspieler schlecht? - Oder waren sie da over the top wo sie es sein sollten?
Ich fand unrund, dass in dem Moment wo es keine Doku mehr sein konnte, dennoch der Dokukameramann mit dabei war.
florrz (Score: 282) 13.09.2009, 15:23 Uhr
Ersten dreißig Minuten trashige SciFi-Satire inkl. Gesellschaftskritik. Im Anschluss ein 3D-Shooter, auf dessen Verlauf man nicht einwirken kann. Originelle Rahmenhandlung wird von grauenhaften Laiendarstellern und peinlichen Dialogen getragen. Schnittgewitter und Wackelbilder sollen über Low-Budget hinwegtäuschen. Höchst unterhaltend ist der Scheiß wundersamerweise trotzdem. Mit Geld und Spielberg wär ein Jahrhundertfilm draus geworden.
Wirklich erstaunlich ist, wie fern die Darsteller sind und um wieviel die Aliens stattdessen näherrücken.
ickles 13.09.2009, 02:35 Uhr
Auch wenn's ein anderer Typ ist - schlägt er Moon?